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Eigene Mandate & Fallbeispiele

Eigene Mandate: Fallbeispiele aus meiner Kanzlei

In den unten aufgeführten Fallbeispielen habe ich selbst die Mandanten und Mandantinnen vertreten, alle Texte wurden von mir selbst verfasst. Bei den Fotos handelt es sich um Symbolbilder von Fotolia.de.
 

Knie-OP / Nervschaden

2016 - außergerichtlicher Vergleich: Zahlung 18.000 EUR

Meine Mandantin hatte bereits eine Meniskusoperation am Knie gehabt. Anschließend
wurden die Beschwerden jedoch nicht tatsächlich weniger. Sie verspürte ein Pieken im
Knie beim Laufen und hatte demgemäß Beschwerden beim Laufen. Sie stellte sich dann
beim Arzt vor, der ihr bereits während der ersten Vorstellung zur OP  riet. Konservative
Maßnahmen verordnete er nicht. Nach der OP bemerkte meine Mandantin, dass die Zehen
taub sind. Es wurde die Schädigung des Nervus peroneus festgestellt.
 
Mit der nun bestehenden Einschränkung ist meine Mandantin in ihrer Lebensqualität
nicht unerheblich eingeschränkt. Sie geht an einer Gehstütze und kann z. B. Treppen
nur mit erheblichem Aufwand steigen.
 
Aufklärungsfehler:
 
Meine Mandantin wurde hier in keiner Weise vor der OP auf diese Problematik hingewiesen. 
Es wurde ihr nicht die ernsthafte Möglichkeit dieser aufgetretenen Komplikationen, der
Nervverletzung, dargelegt. Es gab keinen Aufklärungsbogen.
Von einem Behandlungsfehler war hier, wegen der tatsächlichen
Möglichkeit der Nervverletzung bei einer solchen OP, eher nicht auszugehen.
 
Schaden
 
Aufgrund dessen ist bei meiner Mandantin die Nervverletzung mit der Fußheberlähmung eingetreten.
 
Meine Mandantin erhielt außergerichtlich ein Schadensersatz i.H. von  18.000 EUR.
Hier war auch ein Haushaltsführungsschaden mit enthalten, der allerdings wegen des Alters der Mandantin nicht sehr ins Gewicht fiel.
 
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